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Die Berufsakademie Sachsen ist weltoffen

Pressemitteilung vom 25.09.2018

25. September 2018

Die aktuellen Diskussionen und Entwicklungen zu einem Artikel von Prof. Dr. Falk Tennert in unserer Zeitschrift „Wissen im Markt“ (Ausgabe 1/2018) möchte die Berufsakademie Sachsen aufgreifen und deutlich kommentieren.

 

Rechtsextremes sowie jegliches rassistische Gedankengut hat keinen Platz an der Berufsakademie Sachsen und wird keine Verbreitung oder Unterstützung finden. Die Berufsakademie Sachsen versteht sich als weltoffene und vielfältige hochschulnahe Einrichtung Sachsens.

 

Bei der Entscheidung zur Veröffentlichung des oben genannten Beitrags war aus Sicht des für diesen Veröffentlichungsbereich zuständigen Herausgebers nicht erkennbar, dass eine rechtsorientierte Position vertreten wird. Vielmehr wurde nach seiner Auffassung diese referiert und sozialpsychologisch analysiert. Eine Verharmlosung der IB wurde seitens der Herausgeber deshalb nicht gesehen, da die problematischen Positionen lediglich referiert wurden.

 

Prof. Tennert ist in der Vergangenheit durch sozialpsychologische Veröffentlichungen ausgewiesen (u.a. Tennert - Ursachendiskurse in der Wirtschaftskommunikation, Krisenkommunikation und Reputationskrisen: Modelle - Studien – Empfehlungen- SPRINGER VS). Von daher gab es von den Herausgebern keinen Grund an seiner Seriosität zu zweifeln und seine Vorschläge, den Untersuchungsgegenstand begrifflich (z.B. Jugendbewegung) zu erfassen, wurden als hypothetische Konstrukte verstanden, die im wissenschaftlichen Diskurs auf ihre Brauchbarkeit hin geprüft werden sollten.

 

Offensichtlich war diese Einschätzung jedoch nicht ausreichend, was wir mit Bedauern zur Kenntnis genommen haben.

 

Bereits kurz nach der Veröffentlichung gab es gegen diesen Artikel innerhalb der Berufsakademie Sachsen kritische Anmerkungen. Diese wurden aufgegriffen und sollen in einem Artikel im Heft 1/2019 des Magazins „Wissen im Markt“ der Berufsakademie Sachsen Eingang finden, um die im Beitrag von Prof. Tennert fehlenden Punkte (Beobachtung durch Verfassungsschutz usw.) darzustellen. Um eine zeitnähere Stellungnahme zu ermöglichen und anderen Sichtweisen Raum zu geben, wird im Heft 2/2018 dazu ein Beitrag eines Dozierenden einer anderen Hochschule Sachsens erscheinen.

 

In der Vergangenheit wurden an der Berufsakademie Sachsen zahlreiche Aktivitäten unternommen, die für die praktizierte Weltoffenheit, Toleranz und Reflektion sprechen. So beteiligt sich u.a. die Staatliche Studienakademie Leipzig an der Initiative Leipziger Hochschulen „Weltoffene Hochschule – weltoffenes Sachsen.“ Beispielhaft sei hier auch auf die Erarbeitung des Lehrgebietes zur Interkulturellen Kompetenz (IKK) und deren Implementierung in den Lehrbetrieb in Kooperation mit der DAETZ-Stiftung hingewiesen.

 

Speziell an der Staatlichen Studienakademie Breitenbrunn wurden in den letzten beiden Jahren Veranstaltungen durchgeführt, die im Tenor eindeutig gegen rechtsorientierte Auffassungen gerichtet sind.

 

Die Berufsakademie Sachsen ist stolz darauf, eine weltoffene Einrichtung im tertiären Bildungsbereich zu sein.

 

Über die Berufsakademie Sachsen:

Die Berufsakademie Sachsen mit ihren sieben Studienakademien in Bautzen, Breitenbrunn, Dresden, Glauchau, Leipzig sowie Plauen und Riesa bietet ein dreijähriges duales Studium in 

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