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Die Finanzwirtschaft ist ein komplexes Arbeitsumfeld, das Absolvent_innen Einsatzmöglichkeiten als Spezialist oder Führungskraft in Banken und Sparkassen, aber z.B. auch bei Unternehmensberatungen, Kapitalanlagegesellschaften, Institutionen oder in Privatunternehmen bietet. Mit fundierten Kenntnissen und gefestigten Schlüsselkompetenzen wie z.B. Kommunikationsfähigkeit sind sie bestens vorbereitet auf einen erfolgreichen Berufsweg.

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Fachkräftebedarf im Finanz- und Rechnungswesen sächsischer Unternehmen

Basis der Untersuchung bildete eine Befragung  unter Unternehmen mit 50 und mehr Mitarbeitern aller Branchen in Sachsen. Dazu wurden 3452 sächsische Unternehmen hinsichtlich der aktuellen und zukünftigen Fachkräftesituation im Finanz- und Rechnungswesen im Zeitraum vom 7. April bis zum 11. Mai 2015 befragt. Die Rücklaufquote lag bei 10,6 %.

Die empirische Untersuchung gibt differenziert Auskunft über die Nachfrage nach Fachkräften der Bereiche Rechnungswesen, Finanzwesen und Controlling  hinsichtlich des Bildungsabschluss der Mitarbeiter, der Gründe für unbesetzte Stellen und die genutzten Methoden der Personalgewinnung  zum Zeitpunkt der Befragung. Zur Einschätzung des zukünftigen Bedarfs wurde nach geplanten Einstellungen, dem bevorzugten Bildungsabschluss für diese Einstellungen und der Bedeutung des Fachkräftemangels gefragt.

Weiterhin wurden die Daten hinsichtlich der Kriterien Unternehmensgröße, der Zuordnung zur jeweiligen Branche und des Firmensitzes ausgewertet und  Zusammenhänge  zwischen diesen Kriterien und der Relevanz des Fachkräftemangels abgeleitet.

Im Ergebnis der Befragung konnte nachgewiesen werden, dass der Fachkräftebedarf im Finanz- und Rechnungswesen in Sachsen im Vergleich im internationalen und   nationalen Vergleich aktuell nicht so stark ausgeprägt ist. Nur 21 % der Unternehmen sehen  sich mit dem Thema Fachkräftemangel konfrontiert. Als häufigste Ursache für nichtbesetzte Stellen werden „keine oder zu wenige Bewerbungen“ sowie eine „fehlende Qualifikation“ genannt. Um diese Situation zu verändern, wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitgeberattraktivität herausgearbeitet bzw. die Erweiterung der Personalbeschaffungsmethoden um das E-Recruiting empfohlen. Sächsische Unternehmen sehen insbesondere im Rechnungswesen  bzw. im Controlling einen erhöhten Bedarf an Fachkräften in den kommenden fünf Jahren, wobei hinsichtlich des Abschlusses Studierende der Berufsakademien präferiert werden.

Die detaillierten Ergebnisse der Projektarbeit finden Sie [hier] und gern nehmen wir Ihre Anregungen für zukünftige Projektarbeiten entgegen. Dazu wenden Sie sich bitte an:
christine.schmidt@ba-dresden.de

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