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Holz- und Holzwerkstofftechnik

Über den Studiengang

(c) Claudia Jacquemin, Dresden

Das duale Studium der Holz- und Holzwerkstofftechnik an der Berufsakademie Sachsen in Dresden bereitet die Studierenden auf eine Führungsaufgabe vor. Ob im Bereich Konstruktion, Vertrieb, Produktionsplanung und -steuerung, als Projektleiter_in im Holzbau oder in der technischen Beratung – die Absolvent_innen haben optimale Berufsaussichten.

Duales Studium

Die Berufsakademie Sachsen kooperiert bei der Ausbildung eng mit anderen Hochschulen sowie dem Institut für Holztechnologie. Das duale Studium in Dresden vermittelt grundlegende Kenntnisse und Fähigkeiten in der Holzwirtschaft. Eine erste Profilierung können die Studierenden für die Bereiche Möbel- und Innenausbau oder Bauelemente erwerben. Wahlpflichtmodule ermöglichen zudem einen Schwerpunkt beim Design von Möbeln und dem Innenausbau zu setzen.

Praxiswissen vertiefen

Während der Praxisphasen bearbeiten die Studierenden Projekte, die es ihnen ermöglichen von der Planung bis zur Fertigung an betrieblichen Prozessen aktiv mitzuwirken. Dabei vertiefen sie ihr theoretisch erworbenes Wissen und lernen es in der Praxis anzuwenden. Praxispartner des dualen Studiums an der Berufsakademie Sachsen sind beispielsweise Unternehmen aus der Möbelentwicklung und Möbelproduktion, Spielplatzhersteller, Fenster- und Türenhersteller sowie Holzbau- und Holzwerkstoffunternehmen, Messebauer, Forschungsinstitute und Innenausbauer von Schiffen, Zügen usw..

Weitere Informationen zu den Studieninhalten erhalten Sie hier (PDF 1.61 MB).

Unsere Partner und Kooperationen

Studieninhalte im Überblick

Mathematische, naturwissenschaftliche Grundlagen

  • Algebra für Ingenieure
  • Analysis für Ingenieure
  • Naturwissenschaftliche-technische Grundlagen
  • Anatomie und Chemie des Holzes
  • Grundlagen der Statik

 

Fachspezifische Grundlagen

  • Grundlagen der Produktentwicklung (Möbel)
  • Trennen von Werkstoffen
  • Struktur und Eigenschaften von Werkstoffen
  • Konstruktion Bauelemente und Holzbau
  • Oberflächen- und Holzveredelung
  • CAD u.a.

 

Fachübergreifende Lehrinhalte

  • ERP-Systeme
  • Wissenschaftlich-technisches Arbeiten
  • Betriebswirtschaftslehre für Ingenieure
  • Grundlagen des Designs
  • Design-Projekt
  • English for woodworking technology

 

Vertiefung (Profilierung)

  • Betriebsgestaltung
  • Produktionsautomatisierung
  • Qualitätsmanagement, Mess- und Prüftechnik
  • Produktplanung, Technologie, Komplexlehrgebiet

Bester Abschluss

Das duale Studium der Holz- und Holzwerkstofftechnik schließt mit dem international anerkannten Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) und 180 ECTS-Credits ab. Der Bachelorabschluss ist durch die ASIIN akkreditiert worden und trägt das EUR-ACE Label für Ingenieurstudiengänge.

Die Zuerkennung des EUR-ACE Labels ist Ausdruck des hohen Ausbildungsniveaus des Studienganges.

Berufschancen

Hohe Qualifikation

Das duale Studium der Holz- und Holzwerkstofftechnik in Dresden qualifiziert die Absolvent_innen für die Bereiche Möbel- und Innenausbau ebenso wie für die Bereiche Holzbauelemente und Holzwerkstoffherstellung. Typische Tätigkeitsfelder sind Konstruktion, Produktionsplanung und Qualitätsmanagement sowie der technische Bereich, der Vertrieb und der Bereich Forschung und Entwicklung.

Interessante Berufe

Die meisten Absolvent_innen starten direkt nach dem Studium als Entwicklungs-, Fertigungs-, Projekt-, Forschungs-, Labor- oder Vertriebsingenieur_in. Einer Umfrage zufolge sind bereits zwölf Monate nach dem dualen Studium über 20 Prozent der Absolvent_innen als Führungskraft tätig. Die Vermittlungsquote liegt im Durchschnitt der letzten Jahre bei über 85 Prozent.

Studiendokumente

Von Studienordnung mit Modulhandbuch bis Prüfungsplan - alle aktuellen Dokumente für das Studium sind online verfügbar.

Kontakt - Studiengang Holz- und Holzwerkstofftechnik

Praxispartner

Die Praxispartner des Studienganges Holz- und Holzwerkstofftechnik kommen aus den Bereichen des Möbel- und Innenausbaus, der Bauelementefertigung, des Holzbaus, der Erzeugung von Holzwerkstoffen sowie der Forschung und der Produktprüfung. Zu unseren Partnern zählen sowohl regional tätige Unternehmen als auch national und international agierende Firmen bis hin zu Weltmarktführeren.

Freie Ausbildungsplätze 2021: 22

Eine starke Partnerschaft

Akademischen Fachkräftenachwuchs bedarfsgerecht im eigenen Haus qualifizieren

Duales Studium Holz- und Holzwerkstofftechnik: Institut für Holztechnologie Dresden gGmbH- Interview

In einem Videointerview mit dem Geschäftsführer und Institutsleiter des Instituts für Holztechnologie Dresden gGmbH sind wir drei Schwerpunktthemen auf den Grund gegangen.

Professor Dr. Tobisch erläutert die Arbeit und Leistungen des Instituts und geht auf aktuelle Herausforderungen in der Holzbranche ein. Weiter haben wir den Praxispartner der Studienakademie Dresden nach dem dualen Studium Holz- und Holzwerkstofftechnik beim IHD gefragt - was erwartet duale Studierende und welche Erwartungen hat Professor Tobisch als Praxispartner und Lehrender an Studierende der Berufsakademie? Schließlich gibt Professor Tobisch in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der Berufsakademie Sachsen noch einen Ausblick auf die Ziele und Vorhaben zur Weiterentwicklung der BA in Sachsen.

Schauen Sie mal rein - es lohnt sich!

Wir bedanken uns für die Einblicke in die Arbeit des IHD gGmbH und wünschen Professor Tobisch und dem Team alles Gute für die weitere Arbeit und interessante Bewerber*innen für die dualen Studienplätze!

Beim Klick auf das Video wird eine Verbindung mit einem Dienst von Google Ltd. hergestellt. Die dort geltenden Datenschutzbestimmungen können Sie unter policies.google.com einsehen.

13. Internationale Möbeltage Dresden vom 8.-9. November 2021

Achtung neuer Veranstaltungstermin!

Holzauge sei wachsam?!

Bärtige Typen in Holzfällerhemden oder eigensinnige „Holzmichl“ mit abgesäbelten Fingerkuppen…und kein Studienfach für Frauen? Mit solchen Vorurteilen ist man mächtig auf dem Holzweg!

Auch den Studierenden in der Studienrichtung Holz- und Holzwerkstofftechnik schlägt das ein oder andere Klischee um die Ohren.

Was damit gemeint ist, erfahren Sie im Video.

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Ab 15. Juli und den nachfolgenden Wochen geben wir spannende Einblicke in das duale Studium Holz- und Holzwerkstofftechnik, stellen Fach- und Studieninhalte, Projekte, Praxispartner und Gesichter des Studiengangs vor. Seien Sie gespannt, mit was sich angehende und graduierte Holzingenieur*innen so beschäftigen und, was das duale Studium in Dresden zu bieten hat!

Ob Studienprojekt, kompetenter Praxispartner, Forschungsinteressent oder Absolvent/in des Studiengangs - nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf, wenn Sie Ihre Projekte vorstellen möchten.

Studieninteressierte sind herzlich eingeladen, sich persönlich bei uns zum Studium beraten zu lassen.

Wir freuen uns auf spannende Wochen "rund um's Holz"!

https://www.tag24.de/anzeige/berufsakademie-dresden-raeumt-mit-klischees-auf-duales-studium-holz-und-holzwerkstofftechnik-1987233

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Testimonials – Stimmen zum Studium

Excellence

Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden, Dirk Hilbert mit Juana Mai und Präsident Prof. Dr. habil. Hänsel, BA Sachsen

Juana Mai_Matrikel 2016

"Ein Studium an der BA ist absolut lohnenswert. Theoretisch vermittelte Inhalte können direkt in der Praxis angewendet werden und praktisch neue Inhalte werden durch die Theorie ergänzt. Natürlich ist das Studium auch hin und wieder mit Stress verbunden, aber wer es wirklich will, der schafft das auch und die Erfahrungen und Einblicke in den Arbeitsalltag und den zukünftigen Beruf gibt es so nur an der BA. Man lernt Verantwortung zu übernehmen und wächst mit jedem Semester über sich selbst hinaus. Ich würde Holz- und Holzwerkstofftechnik noch einmal dort studieren, wenn es notwendig wäre."

Juana Mai hat direkt nach ihrem Abitur dual Holz- und Holzwerkstofftechnik an der BA in Dresden studiert. Ihr Praxispartner war die Maja Möbelwerke GmbH in Wittichenau. Für ihre herausragende Bachelorarbeit zum Thema "Untersuchungen zur Nutzung verschiedener Methoden der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung zur Überwachung der Verklebungsgüte in der industriellen Fertigung von Brettschichtholz“ wurde Juana Mai 2019 mit dem Dresden Excellence Award in der Kategorie "Bachelor" ausgezeichnet. Mittlerweile schreibt sie an ihrer Masterarbeit an der FH Salzburg im Studiengang "Design und Produktmanagement" zum Thema "Innovativer Einsatz von Bugholz". Juana hofft danach auf eine Stelle als Projektmanagerin in einem Holzunternehmen, am liebsten im Möbel- und Innenausbau, um ihre Stärken und Kompetenzen optimal zur Geltung zu bringen.

Qualitäts- und Sicherheitsmanagement

Juliane Knauthe_Matrikel 2015

Juliane Knauthe hat 2018 ihren Studienabschluss in Holz- und Holzwerkstofftechnik absolviert und wurde direkt vom Praxispartner, der Danzer Deutschand GmbH im Bereich "Holztechnologie" übernommen. Ihre Aufgaben waren zunächst Produktions- und Prozessbetreuung sowie Prozessoptimierung und Weiter- und Neuentwicklung von Produkten.

Drei Jahre nach Studienabschluss ist Juliane Knauthe bei Danzer mittlerweile für das Qualitäts- und Sicherheitsmanagement zuständig und damit auch die Schnittstelle für verschiedene interne und externe Interessengruppen wie z.B. Lieferanten, Kunden, Vertrieb, Produktion(sleitung), Holztechnologie. Ihre Arbeit beschreibt sie als "sehr abwechslungsreich, durch verschiedene Ansprüche in unterschiedlichen Gebieten, die alle koordiniert und zusammen gebracht werden müssen". Frau Knauthe kümmert sich neben der Qualitätssicherung und Warenkontrolle um die Festlegungen zu internen Prüfungen, die Schulung von Mitarbeitern sowie die Aus- und Bewertung von Daten und den daraus abzuleitenden notwendigen Veränderungen im Prozess. Auch das Arbeitsfeld Sicherheit und die Administration und Betreuung von dualen Studenten und Praktikanten Studium gehört in ihren Tätigkeitsbereich.

Am dualen Studium der Berufsakademie schätzt Frau Knauthe vor allem die kleinen Seminargruppen und daraus folgende Unterstützung der Studierenden untereinander sowie die individuelle Betreuung durch die Professor*innen. Auch, dass viele Lehrende aus der Praxis kommen, was zu einer spannenden und realen Wissensvermittlung führt und die gute Betreuung durch das Servicebüro Holz- und Holzwerkstofftechnik (Frau Hackenberger) lobt Juliane Knauthe. Sie betont, dass das Studium kompakt und anspruchsvoll ist, aber durch den Wechsel mit Praxisphasen viel Abwechslung und die einzigartige Möglichkeit bietet, das Gelernte direkt im eigenen Unternehmen anwenden zu können. 

"Grundsätzlich sind die 3 Jahre Studium eine gute Zeit, um sich auch selbst ein Bild vom Praxispartner zu machen und dann festzustellen, ob man selbst dort bleiben möchte. Das gilt natürlich vice versa. Dadurch, dass es dann hier schon ein Bild zu mir gab, konnte eine passende Stelle für mich gefunden werden. Das ist sehr vorteilhaft für beide Seiten."

Vom Tischler zum Produktingenieur

Sebastian Schneider

Sebastian Schneider_Matrikel 2014

"Durch den Bachelorabschluss an der Berufsakademie Dresden stehen einem nach dem Studium alle Möglichkeiten von Berufseinstieg bis weiterführende akademische Laufbahn offen. Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis ergeben sich weiterhin Vorteile beim Berufseinstieg, da im Studium nicht nur theoretisches Wissen vermittelt wird, sondern auch in der Praxis Erfahrungen gesammelt werden können. Dies ist besonders für Arbeitgeber in der Wirtschaft von hoher Bedeutung."

Vor dem dualen Studium an der Berufsakademie Dresden hat Sebastian Schneider nach dem Abitur eine Berufsausbildung zum Tischler absolviert und mehrere Jahre als Geselle im Schiffsinnenausbau gearbeitet. Im Laufe dieser Berufstätigkeit reifte der Wunsch nach beruflicher Weiterbildung, wobei verschiedene Optionen zur Auswahl standen. Neben der Meister- oder Technikerweiterbildung rückte die Möglichkeit eines Bachelorabschlusses im Bereich Holz-/Holzwerkstofftechnik in den Fokus der Überlegungen.

Hierbei bot aus Sicht von Herrn Schneider die Berufsakademie Dresden mit dem dualen Bachelorstudium, aufgrund der engen Verzahnung von Theorie und Praxis, die besten Entwicklungs- sowie Gestaltungsmöglichkeiten. Die in der Theoriephase erlernten Fähigkeiten konnten direkt bei meinem Praxispartner Sachsenküchen Hans-Joachim Ebert GmbH eingebracht werden, sodass für alle beteiligten Parteien ein Mehrwert durch dieses Studium geschaffen wurde.

Nach dem erfolgreichen Studienabschluss zum Bachelor of Engineering an der Berufsakademie Dresden entschied Sebastian Schneider sich für die Möglichkeit zum Einstieg in das Aufbaudiplomstudium für Verfahrens- und Naturstofftechnik, mit der Spezialisierung Holztechnik und Faserwerkstofftechnik, an der Technischen Universität Dresden:

"Das duale Studium hat mich hierbei optimal auf das anschließende universitäre Studium vorbereitet. Nach Abschluss des Diplomstudiums bewarb ich mich erfolgreich bei REHAU AG + Co, wobei die drei Jahre des dualen Studiums besonders positiv bewertet wurden und der Grundstein für die erfolgreiche Bewerbung waren."

Sebastian Schneider ist heute als Produktingenieur bei der REHAU AG + Co, einer der führenden Premium-Marken für polymerbasierte Lösungen im Bau-, Automobil- und Industriebereich, tätig.

Forschung und Entwicklung im Innenausbau

Alexander Hoffmeister

Alexander Hoffmeister_Matrikel 2013

"Mit Rückblick auf die 3-jährige Studienlaufzeit an der BA Dresden haben mich besonders die Vielseitigkeit des Studiengangs und die praktischen Angebote begeistert. Mit einer derartigen Bandbreite an Maschinen und Geräten in den Laboren ist die BA sehr gut aufgestellt und kann den Studierenden damit vielseitige Möglichkeiten bieten. Auch der Campus der BA war für mich immer ein Ort des Wohlfühlens mit seiner hervorragenden Mensa, Bibliothek und nicht zuletzt auch der Außenbereich mit seinen Sitzmöglichkeiten."

Alexander Hoffmeister hat 2016 sein duales Studium in Holz- und Holzwerkstofftechnik an der BA in Dresden erfolgreich abgeschlossen. Zuvor hatte er nach seiner Ausbildung zum Tischler in einem mittelständigen Unternehmen Berufserfahrung gesammelt und wechselte dann für das duale Studium zum Institut für Holztechnologie Dresden (IHDgGmbH) in das Ressort Holzwerkstoffe.

Nach dem dualen Studium sattelte Alexander Hoffmeister ein Aufbaustudium zum Diplom-Ingenieur im Fach „Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik: Holz- und Faserwerkstofftechnik“ an der TU Dresden auf und arbeitet seit 2019 als Mitarbeiter Forschung & Entwicklung bei den Deutschen Werkstätten Hellerau GmbH:

"Meine Aufgabengebiete liegen zum einen in der Unterstützung zu Projekten für den hochwertigen Innenausbau von Luxusyachten und Privatresidenzen bzgl. der Recherche und Prüfung von einzusetzenden Materialien und/oder Materialkombinationen. Des Weiteren bin ich mit meiner Abteilung stets bestrebt, unsere Produktion mit neuen Technologieentwicklungen zu optimieren und auch allgemeine Forschung zu neuen Produkten zu betreiben. Dabei ist die Vielfalt nahezu grenzenlos und kann von nicht brennbaren Plattenwerkstoffen über anwendungsspezifische Lacksysteme bis hin zu nachhaltigen Verpackungsmaterialien führen. Innerhalb der dennoch kleinen Abteilung im Unternehmen betreuen wir regelmäßig Studenten, zum großen Teil auch hausinterne BA-Studenten im Studienfach „Holz-und Holzwerkstofftechnik“.

Sehr gut gerüstet für Holz- und Möbelbranche

Christian Gommlich

Christian Gommlich_Matrikel 2016

"Nachdem ich 9 Jahre als Parkettleger tätig war, wollte ich den Möbelbau in den Mittelpunkt meines Berufslebens stellen. Aus diesem Grund entschloss ich mich zu dem Studium an der BA Dresden mit der Vertiefungsrichtung Möbelbau. Bei meinem ersten Praxispartner lernte ich die Welt des Innenausbaus kennen und die Arbeit in der Praxis. Um auch den anwendungsorientiert forschenden Aspekt ausleben zu können, wechselte ich für meine wissenschaftliche Abschlussarbeit zum Institut für Holztechnologie Dresden.

Bei meinem jetzigen Arbeitgeber ophelis, einem Büromöbelhersteller im höherwertigen Segment, begann ich als Absolvent in der Konstruktion. Die vermittelten Inhalte aus dem Studium der Produktentwicklung und der CAD-Entwicklung waren der Ideale Grundbaustein auf dem ich mich weiterentwickeln konnte. Durch die Module Projektmanagement, ERP-Systeme, Produktionsplanung und Möbel als komplexes Produkt habe ich gelernt, einen ganzheitlichen Blick auf die Thematiken im Möbelbau zu entwickeln, sodass ich bereits nach eineinhalb Jahren an entscheidenden Unternehmensabläufen beteiligt bin. Mein Aufgabengebiet beinhaltet nun den Mitaufbau des ERP-Systems mit Stammdatenanlage, Prozessanalyse, Prozessoptimierungen, Prozessentwicklung, Qualitätssicherung und Erreichung von Datendurchgängigkeit im Unternehmen.

Ich stelle immer wieder fest, dass ich für alle Themen, die mir im Unternehmen begegnen, bereits die Grundlagen im Studium vermittelt bekommen habe und ich stets auf mein Wissen aus dem Studium zurückgreifen kann.

Für mich war es die beste Entscheidung, diesen Studiengang zu wählen. Die Holz- und Möbelbranche ist in einem großen Umbruch und mit den Studieninhalten ist man sehr gut gerüstet, aktiv diesen Umbruch mitzugestalten."

Praxisbezug, finanzielle Sicherheit und abwechslungsreiche Studieninhalte

Katharina Wenk

Katharina Wenk_Matrikel 2018

"Zum Ende meiner Ausbildung zur Holzmechanikerin habe ich gemerkt, mich dieser Beruf nicht ausfüllt und ich noch etwas anderes machen möchte. Nach einigen Überlegungen habe ich mich für ein Studium entschieden. Meine Anforderungen an das Studium waren hoch, weil ich auch nach dem Bachelor schon gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben wollte, einen Praxisbezug, Kontakt zu den Professoren/Dozenten sowie nach Möglichkeit weiterhin finanziell unabhängig sein wollte. So bin ich auf den Studiengang Holz- und Holzwerkstofftechnik an der Berufsakademie Dresden gekommen. 

Dank der Ausbildungsvergütung konnte ich mich auf mein Studium konzentrieren und habe gleichzeitig erste Erfahrungen in einem Unternehmen sammeln können. Aufgrund von vielseitigen und lehrreichen Studieninhalten, denke ich, bin auf viele Möglichkeiten von Tätigkeiten im Berufsleben vorbereitet. Diese Studieninhalte reichen von Forschung, Projektmanagement, Arbeitsvorbereitung, Entwicklung/Konstruktion, Personalführung, Qualitätsmanagement Fabrikplanung oder Design. 

Nach dem Studium kann ich einer Firma in einer der vielen Tätigkeitsfeldern anfangen zu arbeiten, mich selbstständig machen oder ein weiterführendes Studium anfangen."

Katharina studiert im 6. Semester Holz- und Holzwerkstofftechnik an der BA in Dresden. Momentan bearbeitet sie ihre wissenschaftliche Abschlussarbeit bei ihrem Praxispartner Stralsunder Möbelwerke GmbH. Im September 2021 wird sie ihre Bachelorarbeit verteidigen und ihr duales Studium mit dem Bachelor of Engineering abschließen.

Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz

Felix Schiedewitz

Felix Schiedewitz_Matrikel 2018

"Nach meinem Abi habe ich verschiedene Studiengänge probiert bis ich schließlich zum dualen Studium Holz- und Holzwerkstofftechnik an der BA in Dresden kam. Motiviert hat mich, dass mir Themen wie Umwelt- und Klimaschutz in Zeiten von brennenden Regenwäldern und sterbenden Riffen wichtig sind und mir das Studium eine gute Möglichkeit bietet, einen Beitrag zu diesen Themen leisten zu können.

Die nachhaltige Verarbeitung von Holz in all seinen Facetten ist eine Herausforderung und es macht mir Spaß, Lösungen zu erarbeiten und so die Welt ein Stück „grüner“ zu machen.

Neben der monatlichen Vergütung, einer stabilen und persönlichen Lernumgebung mit engagierten und hilfsbereiten Professoren, ist die Konfrontation mit der tatsächlichen Arbeitswelt ein großer Pluspunkt.

Ich weiß nun, dass ich mich „im Holz“ wohlfühle, mehr Wissen und Erfahrung sammeln und mich in der Branche des Holzbaus einbringen möchte. Das Netzwerk zwischen den holztechnischen Fakultäten der BA, FHs und Unis ist sowohl in Deutschland, als auch über die deutschen Grenzen hinausgewachsen, sodass vielfältige Möglichkeiten für ein vertiefendes Masterstudium offen stehen."

Theorie und Praxis optimal verzahnt

Alexander Jehle

Alexander Jehle_Matrikel 2015

„Die Möglichkeit der Wissenserweiterung und das gleichzeitige Anwenden im Praxisunternehmen haben mich im Entschluss für ein Duales Studium bestärkt. Vom Modell des Dualen Studiums überzeugen konnten mich letztendlich der rege Austausch mit den Professoren und Kommilitonen sowie die hervorragende Ausstattung der Labore der BA in Dresden. Leider ist es bislang nicht möglich an der BA Dresden einen aufbauenden dualen Masterstudiengang für Holztechnik zu absolvieren. Ich freue mich, wenn sich dies mit der geplanten Umwandlung in die Duale Hochschule Sachsen ändert!“

Um sich im Bereich Holz weiter zu qualifizieren, hat Alexander Jehle nach seinem Maschinenbaustudium an der HTW Berlin in Dresden 2018 erfolgreich das duale Studium im Studiengang Holz- und Holzwertstofftechnik absolviert. Ein weiterer Grund für die Wahl des dualen Studiums war natürlich, dass A. Jehle bereits im Familienunternehmen – der sebnitzer fensterbau GmbH- als Konstruktions- und Fertigungsleiter fest integriert war. Mit dem Dualen Studium konnte er so Theorie und Praxis bestens miteinander vereinen. Bereits nach dem 3. Semester des dualen Studiums hat er die Assistenz der Geschäftsführung im Bereich Technik und Holzbauelemente im Familienunternehmen übernommen und wurde nach seinem erfolgreichen Abschluss zum Prokuristen bestellt.Seit 2019 ist er zuständig für die Technik im Holzbau, die Produktentwicklung und die stetige Weiterentwicklung des Unternehmens sowie für die Projektierung von Großprojekten.

Die sebnitzer fensterbau GmbH ist Praxispartner der BA Dresden für die Studiengänge Holz- und Holzwerkstofftechnik (Bachelor of Engineering) und Betriebswirtschaft – Industrie (Bachelor of Arts) und immer auf der Suche nach klugen Köpfen, die sich weiterentwickeln und sich immer neuen Herausforderungen stellen möchten.

Super Studienatmosphäre, modernes Technikum und bester Praxistransfer

Nora Horn

Nora Horn_Matrikel 2017

"Den Weg an die BA fand ich zufällig über eine Studienberatung und ein sich daran anschließendes Praktikum bei meinem späteren Praxispartner, der Danzer Deutschland GmbH. Diese Entscheidung habe ich seither nie bereut. Das Studium vereint Praxis und Theorie, wie es keine anderen Studienform kann und hat mich fachlich, methodisch und organisatorisch bestens auf den beruflichen Alltag und auf mein weiterführendes Studium vorbereitet. Neben dem familiären Umfeld und dem schönen Campus war das moderne Technikum der BA eines meiner persönlichen Highlights. Von additiven Fertigungsverfahren wie dem 3D-Druck über handelsübliche Holzbearbeitungsmaschinen, einem CNC-Centrum mit 5-Achs Bearbeitung, Wasser- und Laserstrahlschneider bis hin zu einer kompletten, automatisierten Fertigungsstrecke hat es alles zu bieten, was für die Holzbearbeitung von Bedeutung ist. Somit konnte das theoretisch vermittelte Wissen oft direkt praktisch umgesetzt werden. Ich kann das Studium jedem empfehlen, der später in einer abwechslungsreichen, nachhaltigen, fordernden und innovativen Branche arbeiten möchte, die viel Platz für die persönliche und berufliche Entwicklung bietet. Um es mit den Worten eines meiner ehemaligen Dozenten an der BA zu sagen: "Holz ist cool."

Nora Horn hat 2020 ihr duales Studium im Studiengang Holz und Holzwerkstofftechnik an der BA Dresden erfolgreich abgeschlossen und sich anschließend in ein 2,5-jähriges, aufbauendes Diplomstudium "Verfahrenstechnik und Naturstofftechnik mit der Studienrichtung Holztechnik und Faserwerkstofftechnik" an der Technischen Universität Dresden eingeschrieben. Neben dem Studium arbeitet sie als Werkstudentin bei den Forschungsgruppen Fertigungstechnik und Massivholz und Furnier an der Professur mit. In letzterer Forschungsgruppe beschäftigt sich Nora derzeit mit Materialtypisierung von Klanghölzern. Dabei führt sie für die Charakterisierung von derzeit verwendeten Klanghölzern akustische, mechanische und sorptive Messungen an verschiedensten tropischen und einheimischen Hölzern durch. Mit diesen Ergebnissen können gezielt einheimische Ersatzhölzer modifiziert werden, um dem Musikinstrumentenbau im Vogtland eine langfristige Materialbasis bereitzustellen. Im Forschungsbereich Fertigungstechnik arbeitet sie bei verschiedenen Projekten mit. Eines der Projekte beschäftigt sich beispielsweise mit der Herstellung von Smartcards und Integrated Circuit Card (ICC), uns bekannt als Scheckkarten, Bankkarten, Kundenkarten, etc. Das Ziel ist es, den Anteil an nachwachsenden und ökologischen Materialien zu erhöhen und somit nachhaltig Marktsegmente zu erreichen, welche bisher nur durch die Kunststoffkarten abgedeckt werden.

 

Studium mit Rückendeckung

Christoph Bachmann

Christoph Bachmann_Matrikel 2015

"Das duale Studium an der BA Dresden bietet den ungeheuren Vorteil der Nähe zur Wirtschaft. Mit einem Betrieb im Rücken fällt das Studium nicht nur finanziell leichter, sondern man weiß auch, wofür man dieses und jenes lernt, da man es nach und nach in der Praxis anwenden kann. Die Unternehmen sind dann natürlich sehr daran interessiert, ihre Studierenden nach erfolgreichem Abschluss zu übernehmen - man kann also direkt ins Berufsleben starten. Mit dem BA-Bachelor ist man aber auch bestens gerüstet, um ein weiterführendes Studium aufzunehmen!"

Christoph Bachmann hat 2018 das duale Studium Holz- und Holzwerkstofftechnik erfolgreich beendet. Bei seinem Praxispartner, DANZER Deutschland GmbH in Kesselsdorf war er in Forschung & Entwicklung tätig und hat im Anschluss an das Bachelorstudium an der Fachhochschule Salzburg in Kuchl den Diplom-Ingenieur Holztechnologie und Holzwirtschaft absolviert. Christoph Bachmann ist inzwischen als Arbeitsvorbereiter beim Sägewerk Binderholz, Kösching dafür zuständig, die Säge- und die Hobellinie mit Fertigungsaufträgen zu versorgen.

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. Dirk Siebrecht

Studiengangleiter Holz- und Holzwerkstofftechnik

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-531
Fax +49 351 44722-299
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.224

Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Schweitzer

Professorin

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-712
Fax +49 351 44722-299
E-Mail E-Mail schreiben
Raum 2.311

Paulina Hackenberger

Verwaltungsangestellte

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-530
Fax +49 351 44722-299
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Raum 2.231
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Das Studium an der Berufsakademie Sachsen wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts.