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Aktuelles

Ästhetische Forschung im tertiären Bildungsbereich

Ästhetische Forschung, Lerntagebuch, Theaterpädagogik

Wird ästhetische Forschung im Tertiären Bildungsbereich eingesetzt, stellen sich einige grundsätzliche Fragen, die zunächst ganz allgemein mit dem Ansatz verknüpft sind. Viele von ihnen gewinnen jedoch zusätzlich an Bedeutung, da die jungen Erwachsenen bereits seit Jahren auf einem Bildungsweg voranschreiten, der eben nicht durch diesen Ansatz geprägt war und geprägt ist. „Unter Ästhetischer Forschung versteht man [dabei typischerweise] eine maßgeblich von den Lernenden gelenkte Form des Wissenserwerbs und der Erkennt-nisgewinnung [forschendes Lernen], die nicht auf einem rational-logischen Vorgehen grün-det, sondern die, ausgehend von der Alltagserfahrung, verschiedene vorwissenschaftliche Verfahren wie das Sammeln, Systematisieren und Ausstellen nutzt, um unterschiedlichste Phänomene der Natur und des Sozialen mit ästhetischen Mitteln zu dokumentieren, zu analysieren und auszuwerten.“ (Penzel, J.)

Ansprechpartner

Prof. Dr. rer. pol. Thomas Graßmann

SG-Leiter Betriebswirtschaft /SR-Leiter Handel / SR-Leiter Industrie (komm.)

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-611
Fax +49 351 44722-299
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Raum 2.205
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Prof. Dr. rer. pol. Steffen Greiffenberg

Dozent

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-702
Fax +49 351 44722-299
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Raum 2.314

Canvas-basierte Foren: Kombination aus virtuellen interaktiven Whiteboards und Forensystemen

Diskussionen, Interaktive Whiteboards, Selbstreguliertes Lernen, Peer Discussion

Der Austausch zwischen Lernenden untereinander und zwischen ihnen und den Lehrenden ist für das Nachbereiten und Verstetigen wichtig. Klassische virtuelle interaktive Whiteboard Systeme (V-IWS) erlauben Einzelnen grafische Erkenntnisse zu teilen. Oft ist damit auch eine zeitliche Historie, die „Erstellungsgeschichte“, von Grafiken zugänglich. Einzelne V-IWS erlauben darüber hinaus, kollaborativ Zeichnungen zu erstellen.

Dem gegenüber stehen klassische Austauschmedien wie z.B. Forensysteme. Diese erlauben eine chronologisch-hierarchisch sortierte Sicht auf das Diskussionsgeschehen. Diese Austauschmedien sind jedoch in ihrer Diskussionsfunktionalität eingeschränkt, insbesondere sind sie in der Regel Textbasiert. Eine chronologische (Teil-)Zitierung ist nur textuell möglich, während angehängte Medien (Bilder, Videos, Audio) unverändert mitzitiert oder weggelassen werden.

Ziel des Forschungsprojektes ist die Kombination beider Interaktionsformen mit dem Ziel, klassische Zitatkultur mit moderner V-IWS-Funktion zu unterstützen.

Ansprechpartner

China und Indien als Handelspartner

Wachstum, Nullwachstum, Grenzen des Wachstums, Bevölkerungswachstum, Versorgungsgrenzen, Armut, Reichtum und Verteilung des Einkommens national und weltweit.

Die Bevölkerungen von Indien und China machen über ein Drittel der Weltbevölkerung aus. China hat eine dynamische Wirtschaftsentwicklung durchlaufen, Indien hingegen kommt über einfache Wirtschaftsstrukturen nicht hinaus. Beide Nationen streben aber in den Weltraum. Die Entwicklung der beiden Nationen verläuft sehr verschieden. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sind für weitere Handelsbeziehungen Deutschlands zu diesen beiden Nationen wichtige Entscheidungskriterien.

Ansprechpartner

Prof. Dr. phil. Jürgen Smettan

Dozent, Erasmus-Beauftragter

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-714
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Raum 2.312

Finanzwirtschaftliche Bewertung Erneuerbarer Energien-Projekte

Erneuerbare Energien, Bewertung von Projekten, DCF, Discounted Cash Flow

Im Rahmen finanzwirtschaftlicher Bewertung von Projekten wird regelmäßig auf das Kapitalwertkalkül abgestellt, bei dem die mit dem Projekt zu erwartenden Rückflüsse mit einem risikoadäquaten Kalkulationszinssatz diskontiert werden. Eine generelle Vorgehensweise zur Bestimmung des risikoadäquaten Kalkulationszinssatz stellt die Einbindung von Kapitalmarktmodellen (wie beispielsweise das Capital Asset Pricing Model) dar. Diese Kapitalmarktmodelle berücksichtigen jedoch nur die Höhe der systematischen Risiken, die auf das Bewertungsobjekt (das Projekt) wirken. Bei Projekten aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien spielen jedoch gänzlich unterschiedliche Risikoarten eine deutlich größere Rolle (bei Wind- und PV-Projekten das Vorhandensein in Häufigkeit und Intensität des Energieträges oder Kontrahentenrisiken), so dass es hierfür die generelle Vorgehensweise angepasst werden sollte.

Ansprechpartner

Prof. Dr. rer. pol. Sven Loßagk

Dozent

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-722
Fax +49 351 44722-299
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Raum 2.218

Industrie 4.0 spielend erlernen (ISE)

RaspberryPI, Internet der Dinge (IoT), Netzwerke, Anwendungsarchitekturen, Softwareentwicklung Android und Java

Die Digitalisierung beim Betrieb von Modellbahnanlagen schreitet stetig voran. Begründet wird dieser Sachverhalt vor allem durch die zunehmende Miniaturisierung und den Preisverfall von IT-Komponenten. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik in Dresden hat seit Mai 2017 den Entwurf, Bau und Betrieb einer „Modellbahnanlage 4.0“ in Spurweite G (Maßstab 1:22,5) zu Lehr- und Forschungszwecken vorangetrieben. Die auch unter der Bezeichnung Gartenbahn bekannte Spurweite zeichnet sich unter anderem durch preiswerte und robuste Komponenten aus. Das rollende Material ist individuell bestückbar, nachrüstbar und im 3D-Druckverfahren selbst herstellbar.

Ziele sind unter anderem die Schaffung einer veranstaltungs- und studiengangübergreifenden Plattform zur Vermittlung von Hardware-, Software und BWL-Kenntnissen.

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Prof. Dr. rer. pol. Steffen Greiffenberg

Dozent

Standort Dresden

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Raum 2.314

Technologie­unterstützte Lehre, insbesondere mit Audience Response Systemen

Audience Response System, Selbstreguliertes Lernen, Peer Instruction

Vorlesungen sind nach wie vor eine wichtige Lehrform an deutschen Hochschulen. Sie haben das Ziel, Studierenden das Expertenwissen der Dozenten strukturiert zu präsentieren. Kritikpunkte sind seit langem, dass diese Lehrform zu wenige lernförderliche Interaktionsmöglichkeiten zwischen Lehrenden und Studierenden bietet. Ziel ist es daher, technologiegestützt mehr Interaktivität und Adaptivität in Vorlesungen herzustellen.

Audience Response Systeme (ARS) bietet den Dozenten im Allgemeinen die Möglichkeit, in Vorbereitung ihrer Vorlesung Lernaufgaben und Umfragen zu erstellen und diese gezielt in den Lehrveranstaltungen einzusetzen.

Im Rahmen der Forschungskooperation wird mit Auditorium Mobile Classroom Service (AMCS) ein ARS entwickelt das weit über den Standardumfang eines ARSs hinaus erlaubt, auf Basis gegebener Antworten gezielt Nachrichten an Studierende zu generieren, welche dann als kognitive und meta-kognitive Prompts agieren. Diese werden dann in Abhängigkeit individueller studentischer Voraussetzungen und Ziele während der Veranstaltung automatisch an mobile Endgeräte wie z.B. Smartphones oder Notebooks der Studierenden gesendet. So haben z.B. Aufgaben, Nachrichten und Umfragen das Ziel, durch informative Rückmeldung zu den gestellten Aufgaben den Verstehensprozess zu unterstützen sowie gezielt die Aufmerksamkeit auf wichtige Aussagen in der Vorlesung zu lenken. Dabei werden explizit auch unterschiedliche Ziele der Teilnehmenden berücksichtigt. Die sechs Kernfunktionen des Tools wurden aus psychologischen Modellen des selbstregulierten Lernens abgeleitet.

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Personal- und Organisationsentwicklung

In der Arbeitsgruppe Organisations- und Personalentwicklung diskutieren Praxispartner, Studentinnen und Studenten seit über 4 Jahren Themen aus Hausarbeiten, Bachelorarbeiten und Projekten. Im Rahmen des Fördervereins der Berufsakademie Dresden trifft sich eine Gruppe von etwa 5-10 Diskussionsteilnehmern zweimonatlich zu aktuellen Themen. Zurzeit ist das Thema Smart City Gegenstand der Diskussion, die „Agile Organisation“, Organisationsdiagnostik, aber auch immer wieder das Thema Recruitment, Personalbeschaffung, Personalbindung und Fluktuation von Mitarbeitern.

Ansprechpartner

Prof. Dr. phil. Jürgen Smettan

Dozent, Erasmus-Beauftragter

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-714
Fax +49 351 44722-299
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Raum 2.312

Beschreibung technofunktioneller und sensorischer Eigenschaften von Rohstoffen zur Herstellung von Lebensmitteln und Halbfabrikaten

Lebensmittel, Rohstoffe, Nachhaltigkeit, Bioökonomie, Sensorik

Als Grundlage zur Entwicklung neuer Produkte (Lebensmittel oder auch Halbfabrikate) ist eine Beschreibung der technofunktionellen und sensorischen Eigenschaften der Rohstoffe notwendig. Dazu gehört auch die Ableitung von Dosis-Wirkungsbeziehungen zur Bestimmung optimaler Einsatzmengen. Zudem werden ökonomische und ökologische Kenngrößen der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungsstufen bewertet um einen Beitrag zur effizienten Nutzung biogener Rohstoffe zu leisten.

Ansprechpartner

Prof. Dr. agr. Karsten Paditz

Dozent

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Raum 2.221

Untersuchung des Abnutzungseffektes von AIRLESS-Sprühdüsen

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil Andreas Hänsel

Direktor

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Raum 2.321

Vermarktung von Lebensmitteln

Lebensmittel, Marketing, Innovationsmanagement, Konzepttests, sensorische Verfahren

Unter dem Stichwort „Marketing Research“ sollen tragfähige Konzepte zur Vermarktung von Lebensmitteln (B-to-C und B-to-B) entwickelt und getestet werden. Forschungsansätze ergeben sich hier vor allem bei der Weiterentwicklung von sensorischen Verfahren zum Konzepttest.

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Prof. Dr. agr. Karsten Paditz

Dozent

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Raum 2.221

Vorhersage der Verleimungseigenschaften von Laubhölzern

Der klimatisch bedingte Waldumbau bedingt eine Sortimentsverschiebung von Nadelhölzern (insbesondere Fichte) zu Laubhölzern mit teilweise technisch schlechteren Eigenschaften. Bislang ist als Massenprodukt nur die sog. BauBuche der Fa. POLLMEIER bekannt. Die Notwendigkeit von Forschungsleistungen auf diesem Gebiet beschrieb das BMEL im Jahr 2017 wie folgt: „Die Entwicklung von neuen, innovativen, markttauglichen Laubholzprodukten ist […] eine der wichtigsten und anspruchsvollsten Aufgaben von Forschung und Entwicklung in der Forst- und Holzwirtschaft.“ Eine Nutzung von Laubholz ist aufgrund der aufwändigeren Bearbeitung und einer auf Nadelholz orientierten Industrie bisher erschwert. Grundsätzlich verfügt Laubholz jedoch über höhere Festigkeiten (z.B. Biegefestigkeit, Auszugswiderstand). Daraus ergeben sich Möglichkeiten, Laubholz für hochbeanspruchte tragende Bauteile mit geringerer Abmessungen, lokale Verstärkungen von Nadelholzträgern im Bereich hoher Spannungen oder von Verbindungsmittel einzusetzen.

Bei der Verklebung von Laubholz können auf Grund der spezifischen physikalischen, chemischen und chemo-physikalischen Eigenschaften bekannte Klebstoffe und Technologien nicht einfach übernommen werden. In der industriellen und handwerklichen Fertigung treten z.B. Fehlverklebungen auch bei als geeignet bewerteten Laubholzqualitäten auf. Eine reproduzierbare, verlässliche Verklebungsgüte ist jedoch Voraussetzung für eine Zulassung im Holzbau. Voruntersuchungen haben gezeigt, dass mittels NIR-Spektroskopie und den dort gemessenen Spektren Voraussagen zur Verklebungsgüte möglich sein können. Sie kann ergänzend zur üblichen Messung der mittlere Holzfeuchte weitere Informationen liefern bzw. diese Messung integrieren.

Unter Nutzung von Verfahren der multivarianten Statistik soll ein Algorithmus entwickelt werden, der unter Einbeziehung der bekannten Bewertungskriterien (Delaminierung, Zugscherfestigkeit) sowie der oben aufgeführten Einflussgrößengruppen eine Vorhersage zu erwartender Verleimungsqualitäten erlaubt. Bei positiven Ergebnissen ist eine Weiterentwicklung in ein Inline-Messverfahren anzustreben.

Laubholzprodukte, Klebstoffe, NIR-Spektroskopie, Inline-Messverfahren

Ansprechpartner

Prof. Dr.-Ing. habil Andreas Hänsel

Direktor

Standort Dresden

Telefon +49 351 44722-200
Fax +49 351 44722-299
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Raum 2.321

Wachstum Bevölkerung und Produktion

Wachstum, Nullwachstum, Grenzen des Wachstums, Bevölkerungswachstum, Versorgungsgrenzen, Armut, Reichtum und Verteilung des Einkommens national und weltweit.

Wachstumsmodelle und Diskussionen über Modelle ohne Wachstum stehen seit Jahren in der Diskussion, zusammen mit der Diskussion der Grenzen des Wachstums, ausgelöst durch einen Bericht des Club of Rome, 1974. Ohne Wachstum kann eine Vielzahl wirtschaftlicher Probleme nicht gelöst werden. Mit Wachstum gerät die Menschheit allerdings an Versorgungsgrenzen und damit verbundene Verteilungskämpfe.

Ansprechpartner

Prof. Dr. phil. Jürgen Smettan

Dozent, Erasmus-Beauftragter

Standort Dresden

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Fax +49 351 44722-299
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